Sommer und Herbst auf dem Premstallerhof

Nicht einfach war die Aufgabe von Gertrud Vogel, die Trauben im Herbst gesund und vollreif  zu ernten. Die regnerische und kühle Witterung im Frühjahr und Sommeranfang, dann die Hitze und Trockenheit im Hochsommer erforderten besonders bei biodynamischer Arbeitsweise viel Einsatz und Können. Das Resultat lässt sich sehen: am St. Magdalener Premstallerhof Jahrgang 2013 wird man Freude haben. Die Pflege der Neuanlage verlangt enorm viel Zusatzarbeit.

3'200 Jungreben zu pflanzen ist das Eine, sie dann aber aufzubringen ist das Andere. Da kein Herbizid verwendet wurde, heisst das, zweimal die Fläche von über 7'000 m2 von Hand durchjäten.  Nur etwa 30 Stück sind nicht aufgekommen und mussten ersetzt werden. Erwähnt werden darf auch, dass die Erstellung des Gerüsts im Pergelbau sehr viel aufwändiger ist als beim Spalier. Gertrud und ihre Helfer dürfen auf das Vollbrachte stolz sein.