Teroldego

Die autochthone rote Trentiner Rebsorte Teroldego wird erstmals im 15. Jh. urkundlich erwähnt. Eine genetische Verwandtschaft besteht zu Lagrein und Marzemino. Das Hauptanbaugebiet liegt in der Piana Rotaliana (auch Campo Rotaliano). Der Fluss Noce hat hier über die Zeiten Geröll und Kies aus dem Nonstal und dem Brentagebirge in das Etschtal hinaus geschwemmt. Die Weingärten zwischen den Ortschaften San Michele, Mezzocorona. Mezzolombardo und einem Ausläufer nach Roveré della Luna sind meistens noch mit der traditionellen Doppelpergel bepflanzt. Das geschichtliche Schicksal des Teroldego sieht jenem von Lagrein ähnlich. Häufig als Rosé vinifiziert fand er den Weg in Südtiroler Kellereibetriebe und vergrösserte die Menge Lagrein Kretzer. Oder er wurde als Verschnittwein für Vernatschweine hergenommen. Seither ist einige Zeit vergangen und Teroldego gehört mittlerweile zu den besseren Rotweinen Oberitaliens. Ausgewählte Partien eignen sich für den Ausbau in kleinen Eichenfässern. Hier ist allerdings eine Lagerung  von fünf und mehr Jahren angesagt.     

Aus unserem Sortiment empfehlen wir:

Elisabetta Foradori, Mezzolombardo

Barone De Cles, Mezzolombardo

Concilio, Volano

Granato Teroldego, Foradori Teroldego Rotaliano Maso Scari Barone De Cles

Teroldego Braide

Granato IGT 53,50 SFr.

Teroldego Rotaliano Maso Scari 21,80 SFr.

Teroldego Rotaliano Braide 14,90 SFr.